Richtiges Wägen mit Laborwaagen
Wägen ist eine der häufigsten Arbeiten im Labor. Moderne Mikro-, Semimikro-, Analysen- und Präzisionswaagen sind heute so perfektioniert worden, dass im allgemeinen auf spezielle Wägeräume verzichtet werden kann. Schlüsselwörter: Wägefibel, Erfahrung, Besseres Wägen, Fehlerfreie Bedienung, Genaue Resultate.
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Dieser Fortschritt birgt allerdings die Gefahr in sich, dass Störeinflüsse der Umgebung zu wenig beachtet werden. Es handelt sich dabei meist um physikalische Effekte, die für Mikro-, Semimikro- und Analysenwaagen messbar sind und von ihnen nicht unterdrückt werden dürfen, da es sich dabei um tatsächliche Gewichtsveränderungen handelt (z.B. langsame Verdunstung, Feuchtigkeitsaufnahmen) oder um Kräfte, die auf das Wägegut und die Waagschale wirken (z.B. Magnetismus, Elektrostatik) und von der Waage ebenfalls als Gewichtsveränderungen erkannt werden. Mit der vorliegenden Information möchten wir auf die wichtigsten
Punkte hinweisen, die bei der Arbeit mit Mikro-, Semimikro- und
Analysenwaagen beachtet werden müssen, wenn Wägeresultate von hoher
Qualität Nach kurzen Hinweisen auf den Standort und die sachgemässe Bedienung der Waagen werden die Störeinflüsse durch die Umwelt auf die Gewichtsbestimmung im einzelnen diskutiert. Die meisten dieser Einflüsse sind durch eine sich langsam verändernde Gewichtsanzeige (Drift) erkennbar. Da auch die richtige Interpretation der technischen Daten für die Beurteilung eines Wägeresultates äusserst wichtig ist, werden zum Schluss die gebräuchlichsten Fachbegriffe erklärt. |
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Der technologische Fortschritt in der Elektronik
erlaubte, die Bedienung erheblich zu vereinfachen, die Wägezeiten stark
zu verkürzen und die Waagen so anpassungsfähig zu machen, dass sie
heute direkt in einen Produktionsprozess integriert werden können.
Verbessern
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